Inhaltsstoffe 

Bei manchen Kosmetika scheint die Verpackung zu klein für die gesamte Liste der Inhaltsstoffe zu sein. INCI (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients also Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe) lautet die offizielle Bezeichnung dieser Zutatenliste, die gesetzlich vorgeschrieben ist. Denn Cremes und Lotionen enthalten oft einen richtigen Cocktail an Chemikalien.

Viele von ihnen sind gesundheitlich bedenklich, etwa:

  • Synthetische Duftstoffe: sie lagern sich im Fettgewebe an und stehen im Verdacht, Nerven und Leber zu schädigen.

  • Künstliche Farbstoffe: gelten als krebserregend

  • PEG (Polyethylenglykol): Der Weichmacher und seine Abkömmlinge machen die Hautbarriere durchlässig, Schadstoffe können eindringen. PEG wird aus toxischen Teilen von Erdöl gewonnen, gilt ebenfalls als krebserregend.

  • Künstliche Konservierungsmittel wie Parabene: Können Allergien auslösen, wirken hormonähnlich und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.


Quelle: Lifeline.de; Warum Naturkosmetik gesünder ist.


Allergien

Jährlich erkranken bis zu 80 000 Menschen an einer Kontaktallergie gegen Kosmetik, so der Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK). Immer neue Inhaltsstoffe stellen Dermatologen dabei vor Rätsel: Die Suche nach dem Allergieauslöser wird zur Detektivaufgabe.

Ein besonders hohes Risiko als Allergieauslöser haben synthetische Konservierungsmittel, zum Beispiel Isothiazolinone. Sie wirken antibakteriell, können aber bereits in niedrigen Konzentrationen schaden. Parabene – in Dänemark bereits in Kosmetik für Kleinkinder verboten – tragen zwar kaum ein Allergierisiko, stehen aber aufgrund ihrer hormonähnlichen Wirkung in der Kritik. Ebenso umstritten: Der Emulgator Polyethylenglykol (PEG), der die Haut durchlässiger für Wirkstoffe und damit auch Schadstoffe macht.

In der Naturkosmetik sind alle diese Stoffe verboten. Hier kommen pflanzliche und naturidentische Konservierungsmittel, wie Benzoesäure, Salicylsäure oder Sorbinsäure, zum Einsatz. Verträglichkeitstests bescheinigen diesen Stoffen ein sehr niedriges Allergiepotenzial.

Quelle: Schrot & Korn;  7 Gründe für Naturkosmetik


No Plastic

Ob als Füllstoff, Binde- oder Schleifmittel:In vielen Kosmetikprodukten stecken Kunststoffe in fester oder flüssiger Form. Aus unserem Badezimmer gelangen sie ins Abwasser. Nicht alles kann aus dem Klärschlamm rausgefiltert werden, sodass das Mikroplastik auch in Meere und Flüsse gelangt, wo es sich anreichert und von Fischen mit Futter verwechselt wird. 
In zertifizierter Naturkosmetik ist Plas-tik als Inhaltsstoff tabu. Für Rubbeleffekte in Peelings oder Duschgels sorgen natürliche Zutaten wie Tonerden, Jojobaperlen oder gemahlene Olivenkerne.

Quelle: COSIMA.de; 10 Gründe für Naturkosmetik

Rund 500 Tonnen Mikropartikel setzt die deutsche Kosmetikindustrie jährlich ein - in Peelings, Duschgels, Sonnencremes und Schminke. Zwar sind diese nach einer des Umwelbundesamtes nur für einen vergleichseise kleinen Teil der Verschmutzung der Weltmeere verantwortlich. Aber sie sind unnötig, denn sie lassen sich leicht durch andere Stoffe ersetzen.

Quelle: WDR; Wie vermeide ich Mikroplastik


Multitalent Seifenstück

Die natürliche Stückseife ist viel sparsamer als herkömmliche Flüssigseife. Mit einem Stück Seife habe ich nämlich das Duschvergnügen für mehrere Monate.

Und was mache ich im Urlaub? Nicht ohne meine Seife! Damit es im Koffer nicht zu schwer wird, können Sie sich von der Naturseife einfach ein kleines Stück abschneiden. So haben Sie Ihr Lieblingsstück auch auf Reisen immer dabei!

Sie ist wirklich eine Alleskönnerin in Sachen Hautpflege. Und wenn man sie einmal ausprobiert hat, liebt man sie. Man bleibt einfach dabei. Weil man das schöne Duschgefühl und die hautpflegenden Eigenschaften so spürbar hautnah erfahren hat. Pflegende Gesichtsseifen zeichnen sich durch die sanfte Textur aus und enthalten beispielsweise rückfettende Inhaltsstoffe wie Shea- und Kakaobutter, Macadamiaöl oder Honig – abends lässt sich mit dem milden Seifenschaum natürlich auch das Make-up abnehmen.

Meine Tipps: Zur Beinrasur eignen sich Stückseifen übrigens bestens, weil der Rasierer besonders gut auf der mild eingeseiften Haut gleitet. Auch das sollten Sie mal ausprobieren: Seife nur ganz leicht mit den Fingern befeuchten und die Augenbrauen mit dem leichten Seifenfilm stylen. Verleiht den Augenbrauen leichten Halt, klebt und beschwert nicht so wie Augenbrauen-Gel.

Quelle: freundin.de; Cooles Comeback für die Stückseife